Persönliches und Allgemeine Infos

Persönliches

Die Ureinwohner Nordamerikas faszinieren mich seit meiner  Kindheit. Als naturverbundener Mensch entspricht mir ihre Sichtweise und das Wissen darüber, dass "Alles beseelt und miteinander verbunden ist". Besonders den Navajo (Diné) und Hopi fühle ich mich verbunden. Die Diné, was soviel wie 'das Volk' heisst, leben seit Jahrhunderten in Nachbarschaft mit den Hopi im Halbwüstengebiet im Südwesten der USA. Sie sind unter anderem berühmt für Türkisschmuck, Teppiche, Keramik und Sandbilder.

Über die Jahre hinweg entstanden wertvolle Kontakte und Freundschaften. Eine prägende Begegnung war mit dem Hopi Elder Thomas Banyacya, den ich im Rahmen eines Vortrags  durch Incomindios in den 80er Jahren kennenernte. Viele Jahre später kam ich mit Dennison Tsosie in Kontakt, ein Navajo-Hopi, begabter Silberschmied, Maler und geachteter Heiler. Als ich ihn erstmals in Arizona besuchte, war ich von seinen Kreationen sofort angetan und begann sie hierzulande anzubieten. Seither wächst der Kreis von begeisterten Kunden für seinen schönen Schmuck und andere Kunstwerke stetig.

1998 arbeitete ich bei Incomindios Schweiz an einer Pressearbeit mit, die den Kampf der Navajo und Hopi gegen die fortgesetzte Ausbeutung der auf ihrem Land vorkommenden Bodenschätze (Kohle, Uran) und die damit verbundene Vertreibung von über 12.000 Familien vom Land zum Thema hatte. Die Empörung in mir über die Zustände war gross, ich wollte mir ein Bild vor Ort machen und reiste in das Reservat. Ein glücklicher Zufall brachte mich zu Glenna Begay in der Black Mesa Region. Wie ihre Vorfahren, wohnt Glenna ohne fliessend Wasser und Srom. Wir nahmen an Treffen mit anderen betroffenen Diné teil, ich hütete Kinder und Haus, kochte und half im Haushalt, während Glenna ihre Schafe hütete an Besprechungen teilnahm. Manchmal half ich Schafe suchen in der weiten Landschaft oder trieb Rinder zurück ihre Weiden. Abends sah ich Glenna im Schein einer Kerosinlampe in der grandiosen Stille beim Weben zu.

So voll mein Herz und Kopf waren mit Eindrücken, so voll war mein Koffer mit Navajo Teppichen vom Reservat und Schmuck von D.R.Tsosie. Nur wenige Monate später starteten wir im  "Altenberg" Bern unsere allererste Verkaufsausstellung. Es war gleichzeitig der erste Besuch von Glenna Begay und ihrer Tochter Louise Singer in der Schweiz, mit der mich mittlerweise eine enge Freundschaft verbindet. Das grosse Interesse liess in mir den Gedanken reifen, Indianisches Kunsthandwerk nur aus direkter Hand anziubieten. Der Name Hawkspirit ergab sich zu Beginn ganz spontan aufgrund einer 'magischen' Begegnung mit einem Bussard. Es folgten weitere Reisen ins Reservat und sporadisch auch weitere Ausstellungen mit indigenen Künstlern hier in der Schweiz und nahes Ausland.

Dank der Unterstützung von Familie und Freunden, unseren Künstlern und unserer treuen Kundschaft, steht Hawkspirit für Qualität und Ethik, sowie Achtung und Liebe für die Urvölker Amerikas. Besuchen Sie auch unsere Linkseite mit interessanten Infos, danke.

Gabriella